Ihre Browserversion ist veraltet. Wir empfehlen, Ihren Browser auf die neueste Version zu aktualisieren.

Auf Social Media teilen

Aktuelle Wettervorhersage für Atemwegserkrankungen vom 14-19.6.2019

Schwül-heisses Sommerwetter bringt uns die nächsten Tage. Belastet uns COPDler. Der Luftdruckabfall bewirkt den Rückgang der Moleküldichte in der Atemluft, die Luftfeuchtigkeit steigt und der Sauerstoffgehalt sinkt. Das heisst für uns: Noch tiefer atmen, in die Lungenbasis hinein, das Zwerchfell dabei nach unten drücken, um genügend Sauerstoff aufnehmen zu können. 
Insbesondere nachmittags wird die Luft schwüler und kreislaufbelastend, die Atmung wird automatisch flacher. Wieder gegensteuern mit tiefer Bauchatmung.

Sommer und COPD 1. Juni 2019

 

In den letzten Tagen habe ich hier in den Gruppen so etwas wie Angst vor dem bevorstehenden ersten heißen Sommertagen zwischen den Zeilen lesen können. Zunächst mal ist warmes Hochdruckwetter für unsere Adern in der  Lunge positiv, denn sie weiten sich aus, generell fällt das Atmen bei warmen klimatischen Bedingungen leichter.

 

Aber bei hoher Temperatur und geringer Luftbewegung ist die Atemluft zunehmend mit Staub und Allergenen belastet. Die Wetterlage soll erst mal so bleiben, die Ozonbelastung wird steigen und die Atemwege reizen. Die warme Luft kann viel Feuchtigkeit tragen. Wasserdampf in der Atemluft veringert die Sauerstoffkonzentration, provoziert Schwüleempfinden und belastet dadurch Atmung und Kreislauf. Je feuchter die warme Luft ist, oder aufgrund von Verdunstung wird. Um so drückender entwickelt sich der Schwüle-Effekt. Das wiederum ist nicht so gut für uns.  

 

Wetterlage und Aussichten

 

Am stärksten belastet waren heute die Menschen in Berlin, Brandenburg und im nördlichen Sachsen-Anhalt.  Morgen klettern die Werte auf über 30 Grad Das bedeutet nicht nur für COPD Erkrankte am besten in den frühen Morgenstunden oder nach 16.00 Uhr rausgehen, da dann die Ozonbelstatung abnimmt und denken Sie an das Paradoxon:

 

Je näher an verkehrsbelasteten Städten, desto niedriger ist der Gehalt am Reizgas Ozon. Je weiter in die Pampa der Provinz hinein, umso größer die Ozonbelastung.

 

Was also sollen COPD Betroffene tun. Es ist so einfach und gleichzeitig schwierig, dass noch nicht mal geschulte Lungenfachärzte das wissen. Traurig!! Das Allerheilmittel für uns COPD Erkrankte, das so günstig ist, allerdigs  sehr viel Training und Disziplin einfordert, es zu erlernen, ist ein Stück Heftpflaster.  Kleben Sie ein Stück quer über ihren Mund und atmen Sie, ob sauerstoffpflichtig oder nicht, ganz ruhig nur über die Nase ein und aus. Sie werden nicht hyperventilieren. Die Nase ist unser Filter und Staubsauger. An den feinen Härchen bleiben Staub, Allergene, Schadstoffe kleben und gelangen erst gar nicht in die Tiefe der Lungen und Alveolen.

 

Zwei Stunden war ich heute in der Stadt spazieren. Ich rede kein Wort und atme nur über die Nase ein und aus. Dies erfordert Disziplin, das stimmt, auch ich musste lange trainieren, aber das erklärt auch, weswegen ich seit 4 Jahren keine Infekte mehr habe.  Keime, Bakterien und Viren landen in meiner Nase  und nicht in der Lunge.

 

Übrigens, wer es beherrscht, braucht kein Nasenspray mehr.

 

 

 

 

 

.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Es gibt kein einziges COPD Medikament, das Sport und insbesondere den für COPD so wichtigen Ausdauersport ersetzen kann.  Keine COPD wird ohne  nichtmedikamentöse Behandlung und sportliche Bewegung  therapiert.  Darüber sind sich Sportmediziner einig. COPD Erkrankte,  die keinen oder wenig Ausdauersport betreiben, werden wenig Besserung oder Stabilität erleben. Auf kurz oder lang  bleibt ihnen die Puste weg. So wirbt der Lungeninformationsdienst wortwörtlich:

 

„Bleiben Sie aktiv. Es ist möglich, Atemnot zu reduzieren, das gesundheitliche Befinden zu verbessern und die Teilhabe zu verbessern.

COPD Betroffene, die Atemschwierigkeiten haben, sind zwar gewillt, die sportlichen Empfehlungen der Fachkundigen zu beherzigen, doch allzu oft scheitert die gute Absicht an der Atemlosigkeit. Sie scheint eine unüberwindbare Barriere zwischen Wille und Umsetzung  zu sein. Wer COPD Patienten nach der Ursache fragt, erfährt: „Ich bin so kurzatmig, wie soll ich da noch Sport machen?!“

 

„Nur wenn ich ruhig auf dem Sofa, im Sessel oder im Bett liege bin ich ein  gesunder Mensch.“

 Tatsächlich fühlen sich COPD Betroffene in leichten und mittleren Stadien bis Gold 3, ohne Belastung und in Ruhe,  wohl. Wenn der Körper hingegen belastet wird, kann jeder Atemzug weh tun, besonders wer an COPD der schweren Grade mit Emphysem erkrankt ist. Also lässt man es sein, macht weniger  Wer rastet, der rostet, dies gilt auch für den Kreis an COPD Erkrankten. Sie sollten gegensteuern und Ausdauersport treiben, damit die Puste nicht wegbleibt. Je mehr Betroffene zu Couchpotatoes mutieren,  desto häufiger leiden sie an der Luftnot.

 

Lungenfachärzte wissen um den Teufelskreislauf der Schonung.

Was der Volksmund so treffend beschreibt, gilt für COPD Erkrankte aller Schweregrade  um so mehr. Wer nichts macht, schwächt seine Muskulatur, die Atemnot nimmt zu. Die Lebensqualität nimmt weiter ab. Denn wenn die Einschränkungen größer werden, traut sich der COPD Erkrankte noch  weniger Freunde zu besuchen oder überhaupt außer Haus zu gehen. Depressionen unter COPD Erkrankten sind daher nicht selten. Wie kann der Abwärtsspirale entgegengewirkt werden?

 

Lungensportgruppen in Deutschland.

Als Autorin dieses Beitrags, die selbst an COPD erkrankt ist,  ist mein Verhältnis zwiegespalten. Mir war und sind die Trainingseinheiten nicht intensiv genug und zu wenig therapeutisch. Es gibt mehr und effektivere Atembehandlungen als Kutschersitz, Lippenbremse und oberflächliche Atemübungen. Bei unseren Nachbarn in Österreich und in der Schweiz sind Lungensportgruppen vielfältiger  geschult zum Beispiel als Atemtherapeuten.

 

Ich habe die vollkommene und heilende Atemtechnik, die Millionen Zellen regeneriert, erlernt. Darauf gehe ich in vielen Beiträgen auf meiner website: www.copdinside.de“ ein.

Es handelt sich dabei um eine Mischung aus einer asiatischen  Atemkunst und der Atemmethode des russischen Arztes  Dr. Konstantin Buteyko. Beide Techniken lassen mich über die Bauchmuskeln atmen. Lungensportgruppen schulen sie nicht, sie kennen sie meist gar nicht.  Ganze 4 Atemherapeuten gibt es in Deutschland, die in Deutschland keine Kassenzulassung haben. Völlig anders  sieht es außerhalb unserer Landesgrenzen aus. In Großbritannien, in  Kanada, Neuseeland und in Australien gibt es Atemtherapie auf Rezept und wird  von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

 

Der gesundeeste Ausdauersport ist Schwimmen, darüber sind sich alle Sportmediziner einig.

Wer an COPD leidet, sollte schwimmen. Die ideale Sportart für Lungenerkrankungen.   Österreichische Mediziner von „netdoktor.at“ schätzen den  Atemfluß, der beim Schwimmen  automatisch angewendet werden muss, um über Wasser zu bleiben.  

Beim Schwimmen sind alle Bewegungabläufe des Körpers eingebunden. Schwimmen bringt unseren Kreislauf in Schwung. Di1e Muskeln brauchen viel Energie, weswegen das Herz schneller und stärker schlagen muss. Außerdem sinkt der Blutdruck, was die Gefäße schont.  Schwimmen beugt Herz- und Kreislauferkrankungen vor.

 

Bei Ausdauersport konnten Sportmediziner nachweisen,  dass die Luftnot bei regelmäßigem Training viel später eintritt.

Gesunde Menschen können im Durchschnitt innerhalb von 6 Minuten 600 Meter weit gehen. Ein mittelschwer Lungenkranker  schafft normalerweise 300 Meter. Trainiere er regelmäßig, verbessert er sich im Schnitt auf 400 Meter.

Studien mit COPD Patienten haben gezeigt, dass regelmäßiges Training die Beschwerden lindert.

 

Bekenntnisse der an COPD erkrankten Autorin

Schwimmen habe in meinen Alltag integriert. Von Montag bis Samstag ist mein tägliches einstündiges Schwimmprogramm nicht mehr wegzudenken. Seit mehr als 1000 Tagen bin ich symptomfrei

Auf Social Media teilen

Auf Social Media teilen

 

 

 

Wie aus einem Stiefkind  der COPD Behandlung mein zweites Leben wurde.

Teil I

Ein Stiefkind feiert bald Jubiläum. Noch wenige Tage bis zum 20. Juni 2019. Das Stiefkind habe ich zu meinem Lebensretter gemacht. Das Stiefkind ist zu meinem Liebling mutiert. Meine tiefe Heilatmung ist es. Ihr verdanke ich alles. Ihr verdanke ich, dass ich nicht mehr panisch  reagiere, dass ich keine Angst mehr habe. Ihr verdanke ich, dass ich nicht mehr hyperventiliere und meine Sauerstoffsättigung bei optimalen  98, 99 Prozent liegt.

 

 

Wie erreiche ich die Sauerstoffsättigung? Durch tiefes Heilatmen über das Zwerchfell.

Jeder Atemzug über diese Membran energetisiert meine Körperzellen neu. Jede Sekunde, jede Minute atme ich in den Bauch. Nun sind vier Jahre vergangen  seit der  Diagnose „COPD 4 mit Emphysem“. 1460 Tage. 1460 Tage, in denen ich gesundet bin. 1460 Tage, die mir tiefe  Erkenntnisse über meinen Körper gegeben haben. 1460 Tage, an denen ich noch nie so gesund gelebt habe bis heute. 1460 Tage, an denen ich nicht gehustet habe, keine Infektion und keine  Exazerbation hatte.

 

Schreibe ein Buch – nur langsam folgte ich meiner inneren Stimme.

Im dritten Jahr nach meiner Diagnose traute ich mich mehr und mehr, meinen Heilungsweg aufzuschreiben. Wenn es bei meinen schlechten Ausgangsvoraussetzungen funktioniert, wie gut  können  Betroffene mit mittelschweren und leichteren COPD von meinem Weg profitieren? Denn ich war laut Ärztediagnose im Endstadium, COPD 4 mit Emphysem, hing an der Flasche, war 24 Stunden sauerstoffpflichtig. Ich blickte in den Abgrund in meinen übervollen COPD Medikamentenkoffer und schmiss alles in den Müll und gab die LOT Station und mein Demand-System zurück.

 

Bilanz: Es war für mich der richtige Heilungsweg.

Ich würde es genau so wieder tun und freue mich über jeden Weggefährten, der mir folgt. Mein Weg  ist einfach und gleichsam schwierig, weil nur wenige daran glauben, was ich als wesentlichen Pfeiler meiner Gesundheit schätze : die vollkommene Atmung, die Heilatmung, die so stiefmütterlich behandelt wird.

 

Rausgemobbt und verhöhnt aus Portalen für Lungenerkrankungen.

Erst jetzt im vierten Jahr greift mein harter Panzer. Ich schulmeistere nicht mehr. Empfinde Mitleid mit Leidensgenossen. Reaktionen von Admins, Moderatoren sind nicht verwunderlich. COPD gilt in der westlichen Medizin als nicht heilbar. Euphorisch entstand mein Buchtitel: „Wie ich meine COPD heilte“. Kritiksalven prasselten auf mich ein. Die medikamentöse Therapie steht im Vordergrund. „Atemtherapie und Lungensport“ sind Mitläufer, sogenannte „ nichtmedikamentöse Begleiter“. Es  gilt als  unwissenschaftlich und altmodisch, wenn es heißt: „Atemübungen sind gut“…

 

Täglich 25 Minuten lang widme ich speziellen Atempausen.

Ich kenne kaum Fachärzte, Gremien und  Heiltherapeuten in Deutschland, die dieses tägliche Training favorisieren. Hierzulande wird die Heftpflastervariante belächelt.

Mit einem Beitrag, den ich in einigen COPD Gruppen gepostet habe, um an diese Atmung überhaupt erst mal heranzuführen und dazu den Mund zuzukleben, habe ich schon einige COPD Betroffene erreicht, die vertrauensvoll meiner Übung nacheifern und kleine Erfolge verspüren.

 

Einatmen über die Nase und Ausatmen über die Nase. Die Nase als Filter für Bakterien, Viren, Schadstoffe, Feinstaub.

Teils reagieren die Betroffenen in den COPD Gruppen mit Angst. Angst, kurzatmig zu werden durch meine Übung und in Panik zu verfallen mit Luftnot. Anders als noch am Anfang, versuche ich Verständnis dafür zu entwickeln. Reagierte ich nicht auch mal mit Angstschweiß auf der Stirn, weil ich keine Luft mehr bekam? War nicht auch ich mal in diesem Teufelskreis aus Hyperventilation  und dadurch noch mehr Panik?!

Heute schocken mich Kommentare zu meinem Beitrag: „Wie man richtig atmet“ nur noch, wenn ich unter meinen Beitrag Posts lese wie: ...bitte zuerst nur unter Anleitung die Übung atmen…“ Darüber muss ich einerseits lächeln, andererseits macht mich das auch traurig, weil es zeigt, wie wenig Vertrauen in den eigenen Körper besteht, weil wir viel zu wenig über unsere Lunge wissen. Gleichzeitig aber blind den Ärzten vertrauen und deren verordnete Medikamente schlucken.

 

Wie wir unsere Sauerstoffsättigung  beeinflussen können mit der Methode 4 – 2 – 1,

und zu einem gesunden Mischungsverhältnis Sauerstoff/CO2 in unserem Körper kommen,  und das Maximale aus unserer geschwächten COPD Lunge herausholen, beschreibe ich im 2. Teil dieses Beitrags, der bis zum 15. Juni 2019 erscheint.

 

 

 

 

Dies ist ein sehr persönlicher Webauftritt. Die Seite hat eine Patientin ins Leben gerufen, die an COPD erkrankt war und sich durch den Dschungel der Schulmedizin erfolgreich geschlagen hat. Ganz ohne pharmazeutische Medikamente ist sie seit 2015 bis heute ihren eigenen Heilungsweg gegangen. Entlang der vielen Etappen hat sie eine Gesundung ganz ohne Pharmaindustrie und Lungenfachärzte durchlaufen.  Wie ist das möglich?!  Mit  Skepsis, Missgunst und Mobbing sind ihr nicht wenige COPD  Selbsthilfegruppen bei Facebook begegnet, als sie ihre Krankheitsgeschichte und Ihr Therapieprogramm öffentlich machte im Februar 2018.  Die Konsequenzen seitens der Admins ließen nicht lange auf sich warten. Sie wurde blockiert und gesperrt.

Diejenigen, die ihr folgen wollen,  sollen hier aktuell auf dem Laufenden gehalten werden mit Erfahrungen, Austausch und Informationen. Die Website Inhaberin will viele Betroffene dazu ermutigen, so wie sie auf gesundheitsschonende Präparate umzustellen und auf körpereigene Substanzen zurückzugreifen wie beispielsweise Aminosäuren. Zudem können regelmäßig Leidensgenossen in einem Blog ihre eigene Umgangsweise mit der Krankheit schreiben. 

Wer meinen Weg gehen will mit der Alternativmedizin, kann mein Buch und Ebook bei Amazon erwerben "1000 Tage ohne COPD - wie ich symptomfrei wurde

 

 

 Beitrag vom 11. Mai 2019

 

 

Als COPD Betroffene bin ich  ganz zufällig meinen Heuschnupfen losgeworden

 

Schon viele Jahre vor meiner Diagnose COPD 4 mit Emphysem litt ich unter Allergien. Bereits im Februar eines Jahres  mit den ersten Haselnusspollen juckte mir die Nase,  tränten meine Augen und verstärkten sich Hustenattacken, die mich zusätzlich zu meinem Raucherhusten quälten.

Wann immer es ging, vermied ich es, bei strahlendem Sonnenschein in der aufblühenden Natur spazieren zu gehen.

Nach einer Untersuchung beim Allergologen war ziemlich schnell klar, dass ich unter Frühblüherpollen litt. 

Doch die vorgeschlagenen Therapien  mit Kortison wollte ich nicht eingehen, auch von der „Desensibilisierung“ hielt ich nicht viel. Das dauerte mir viel zu lange, weil es zudem einen wöchentlichen Arzttermin erforderlich machte. Außerdem zahlte meine Krankenkasse das Desensibilisierungsverfahren nicht. So kam es, dass ich jahrelang zu alternativen, homöopathischen Mitteln griff,  die wenig oder gar nicht halfen.

 

Mit der niederschmetternden Diagnose „COPD 4 mit Emphysem“ im Juni 2015 wendete sich das Blatt  

Den antioxidativen Effekt des Vitamin P ( OPC- Oligomere  Proanthocyanidine ) 

lernte ich nicht wissentlich erstmals im August 2015 mit meiner täglichen  OPC-Kapsel kennen. Eigentlich wollte ich damit meine Lungenfunktion verbessern, denn nachweislich wirkt OPC/Vitamin P entzündungshemmend und antiasthmatisch. Ein halbes Jahr nach der Einnahme von OPC, im Vorfrühling 2016, lernte ich erstmals die positive antiallergische Wirkungsweise  in der freien Natur kennen. Ich erinnere, ng hat den Effekt eines natürlichen Antihistaminikas. Als das effektivste Antioxidans verhindert OPC erfolgreich entzündliche Prozesse. Vitamin P aktiviert die körpereigene Abwehr und hat einen positven Einfluss bei Erkältung, Schnupfen, Grippe und Tuberkulose. Allerdings ist OPC kein Wirkstoff, der kurzfristig die Symptome lindert. Diese Erfahrung habe ich gemacht  über den Herbst in die Wintermonate hinein, bis ich dann die Wirkungsweise im Vorfrühling spüren konnte. OPC verbessert nicht nur die Symptome von Heuschnupfen, sondern reduziert nachweislich auch allergische Symtome gegen Schimmelpilze, Lebensmittelallergien, Allergien gegen Insektenstiche, Tierhaare und vieles mehr. Meine tägliche OPC- Einnahme will ich  nicht mehr missen.  

 

OPC wird von vielen Herstellern angeboten.

Wie erwähnt, geht es um das Vitamin P. Der Markt um dieses Nahrungsergänzungsmittel ist groß. Deshalb möchte ich hier für kein einzelnes OPC Produkt werben. Wichtig ist, dass der Anteil des Traubenkernextraktes ziemlich hoch sein sollte. Ich bevorzuge 600 mg OPC täglich. Es gibt einige Hersteller, die dies in nur einer einzigen Kapsel täglich anbieten. Der Preis für 180 Kapseln, die gut ein halbes Jahr halten,  liegt um die 40 Euro, teils auch knapp darunter. Sie werden aber auch teurer angeboten, sind aber dann mit weiteren Vitaminen angereichert.

 

OPC und die positiven Effekte auf meine Langzeiteinnahme

Wenn Sie OPC in die Suchmaschinen eingeben, bekommen Sie mannigfach Hinweise auf die vielseitige Anwendbarkeit dieses Nahrungsergänzungsmittels. Es soll unter anderem gegen hohen Blutdruck helfen. Als COPD Betroffene, die das Mittel im vierten Jahr einnimmt, kann ich bestätigen, dass sich mein Blutdruck normalisiert hat. Offenbar – so meine Hausärztin – unterstützt OPC den sinkenden Blutdruck, unter anderem aufgrund verbesserter Kollagen- und Elastinsynthese und trägt damit zur Elastizitätssteigerung der Blutgefäße bei.

Weitere Informationen gibt es in meinem Ebook und Paperbuch "1000 Tage ohne COPD - wie ich symptomfrei wurde

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hochsommer, brütende Hitze und  COPD

 

Wappnen wir uns für die bevorstehende letzte heiße Juni-Woche.  Jeder Tag wieder nun etwas drückender  als der vorhergehende sein. Das, was unsere Lunge in den nächsten Tagen einatmet, weht uns zunächst als heiße, trockene Lüftchen um die Nase. Das ist gut so. Denn in den sehr warmen  Luftmassenkönnen sich die Arterien weiten, was das Einatmen sehr erleichtert. Kennen sehr viele Betroffene, die mit tropischer Luft besser zurechtkommen als mit kalten Brisen.

 

Aber für COPD Erkrankte sollte gelten: Keine Mundatmung mehr. Schließen wir unseren Mund beim Atmen. Der Mund sollte ab sofort nur noch zur Nahrungsaufnahme geöffnet werden. Wer unter den COPD Betroffenen trainiert ist, über die Nase ein- und auch wieder auszuatmen, tut seiner Lunge nur Gutes.

 

Warum sollten gerade Lungenerkrankte über die Nase einatmen?

 

Die geringen Luftbewegungen des bevorstehenden Hochsommerwetters belasten die Atemluft zunehmend mit Staub und Allergenen. Außerdem steigt die Ozonbelastung, insbesondere wenn Sie in ländlichen Gebieten fern ab der großen Stadtzentren wohnen.

 

In der Nasenhöhle  befinden sich Sensoren, die nicht nur Gerüche in der Umgebung wahrnehmen, sondern auch die Lufttemperatur und die Geschwindigkeit des Luftstroms erspüren. Die Umgebung wird kontinuierlich überwacht und die eigene Atmung wird automatisch an diese Umgebungstemperaturen angepasst. Wichtig zu wissen, dass die  Mundatmung diesen Mechanismus außer Kraft setzt. Die Folge ist einen wichtigen Kontrollprozess des menschlichen Körpers zu verlieren. Deshalb haben gerade COPD Betroffene, die nur über den Mund atmen, grundsätzlich weniger Sauerstoff in den Zellen.

Auch sind dann meist die Blutgase aus dem Geichgewicht geraten. Die Folge ist, wir atmen zuviel, und hyperventilieren. Und kaum einer weiß, dass Hyperventilation nichts anderes ist als eine Schutzfunktion des Körpers. Der Organismus  atmet das Zuviel an Kolendioxyd ab, um überhaupt wieder Sauerstoff aufnehmen zu können. Die Folge sind niedrige CO2-Werte (Hypokapnie genannt) im arteriellen Blut. Dies kann weitreichende Folgen haben. Hypokapnie fördert Gefäßverengungen im Gehirn, was wiederum zu zerebraler Hypoxie und damit zu Benommenheit und anderen Symptomen führen kann.

Für das optimale Verhältnis zwischen Sauerstoff und Kohlendioxyd im Blut trägt die Nasenatmung entscheidend bei. Desweiteren  filtert sie wie ein Staubsauger schon mal den groeßten Dreck aus der Außen- und Umgebungsluft, die mit Staub, Schadstoffen und Allergenen belastet ist, in den Flimmerhärchen der Nase.

Visualisiert zum Üben habe ich das  „Atmen wie ein Baby“ unter dem Video „Heikes Atemmethode“, die auf der Basis der TCM entstanden ist.